AKTUELLE JAHRBÜCHER

 

 


Exilforschung - Ein internationales Jahrbuch - Band 38/2020


 

 

Nachexil / Post-Exile

Herausgegeben von Bettina Bannasch und Katja Sarkowsky

Der  Begriff des Nachexils ist ein voraussetzungsvolles Kompositum, das scheinbar Widersprüchliches zusammenschließt. Er markiert zwar ein Ende des Exils, impliziert aber zugleich den Umstand, dass sich die Erfahrung des Exils fortsetzt. Der Band setzt sich zum Ziel, die Facetten der kulturellen Verarbeitung nachexilischer Erfahrungen in unterschiedlichen sprachlichen, geographischen und historischen Kontexten herauszuarbeiten.

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Exilforschung - Ein internationales Jahrbuch - Band 37/2019

 

 

 

Archive und Museen des Exils

Herausgegeben von Sylvia Asmus, Doerte Bischoff und Burcu Dogramaci

Exil, Flucht und Migration sind meist mit grenzüberschreitenden Ortsveränderungen verbunden, die mehr als einen Staat betreffen. Die Zerstreuung der Hinterlassenschaften der Emigrant/innen und die Rekonstruktion von Exilwegen und -leben stellt die Forschung vor große Herausforderungen. In diesem Kontext haben Archive, Museen und Erinnerungsorte eine besondere Bedeutung. Der interdisziplinäre Band versammelt theoriegeleitete Beiträge, Fallbeispiele sowie Überlegungen zur Gegenwart und Zukunft digital vernetzter Archive.

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Exilforschung - Ein internationales Jahrbuch - Band 36/2018

 

Ausgeschlossen - Staatsbürgerschaft, Staatenlosigkeit und Exil

Herausgegeben von Doerte Bischoff und Miriam Rürup

Seit dem 19. Jahrhundert ist Nationalität zu einem zentralen Identifizierungsmerkmal geworden. Die nachweisbare Zugehörigkeit zu einem Nationalstaat entscheidet, wer Schutz genießt und wer von Verfolgung, Internierung oder Abschiebung bedroht ist. Im 20. Jahrhundert wurde das Exil zu einer massenhaft geteilten Erfahrung. Tausende wurden ausgebürgert und damit zu Staatenlosen gestempelt. Exilantinnen und Exilanten selbst – so beispielsweise Hannah Arendt – haben dem Diskurs über die Rechte von derart Schutzlosen wichtige Impulse gegeben. Der Band versammelt Überblicksdarstellungen und Fallstudien aus historischer, politologischer, juristischer, philosophischer sowie kunst- und literaturwissenschaftlicher Perspektive.