AKTUELLES

 

Fluchtorte – Erinnerungsorte. Sanary-sur-Mer, Les Milles, Marseille

 

Die Arbeitsgemeinschaft „Frauen im Exil“ in der Gesellschaft für Exilforschung e.V. plant in Kooperation mit „Arbeit und Leben Herford“ vom 16. bis 23.Oktober 2015 eine einwöchige Studienreise nach Sanary-sur-Mer (Südfrankreich) mit Tagesausflügen nach Marseille und Les Milles auf den Spuren der Exilierten. Wir werden in Sanary-sur-Mer im Seminarhaus Centre Azur der UCJG (Unions Chrétiennes de Jeunes Gens – YMCA) wohnen und von dort aus Tagestouren nach Les Milles und Marseille unternehmen. Maximal können 25 Personen teilnehmen.

Die Teilnahme ist (auch für mitreisende Partner/innen) verbunden mit einem Referat von ca. 20 Minuten zu obigem Thema. Die Beiträge sollen, ausgehend von diesen Orten, Aspekte von Exil, Flucht, Verfolgung, Internierung, Rettung oder Vernichtung sowie deren künstlerische Bearbeitung aus bisher wenig berücksichtigten Perspektiven thematisieren.

Call for papers bis 01. März 2015

 


TAGUNGSBERICHT online Flüchtige Geschichte und geistiges Erbe - Reflexionen zum Stand der Frauenexilforschung und zur Frage der Vermittlung


24. internationale und interdisziplinäre Tagung der AG „Frauen im Exil“ in der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Kooperation mit der ASH und dem Wissenschaftlichen Beirat des Alice Salomon Archivs, gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen  //  17. bis 19. Oktober 2014 in Berlin

 

Ziel der Tagung war es, das Exil als Erfahrung präsent zu machen und den Auftrag des Nicht-Vergessens und seine Einlösbarkeit zu reflektieren. Es wurde danach gefragt, welches „Erbe“ und welche Aufträge die Exilierten den Forschenden und Lehrenden hinterlassen. Dabei wurde eine Bestandsaufnahme der Forschungsergebnisse zum Exil unter genderspezifischer Perspektive angestrebt und der Frage nachgegangen, wie diese für eine geschlechtergerechte Erinnerungsarbeit genutzt werden können.

 

Tagungsflyer

Tagungsbericht