Publikationen der AG "Frauen im Exil" in der Gesellschaft für Exilforschung e.V.

 

Hansen-Schaberg, Inge / Schmeichel-Falkenberg, Beate (Hrsg.): FRAUEN ERINNERN. Verfolgung - Widerstand - Exil 1933 bis 1945. Berlin 2000.

Barck, Simone / de Rudde, Anneke / Schmeichel-Falkenberg, Beate (Hrsg.): Jahrhundertschicksale – Frauen im sowjetischen Exil. Berlin 2003.

Rhode-Jüchtern, Anna-Christine / Kublitz-Kramer, Maria (Hrsg.): Echolos. Klangwelten verfolgter Musikerinnen in der NS-Zeit. Bielefeld 2003.

Hansen-Schaberg, Inge (Hrsg.): Als Kind verfolgt: Anne Frank und die anderen. Berlin 2004.

Hudson-Wiedenmann, Ursula / Schmeichel-Falkenberg, Beate (Hrsg.): Grenzen Überschreiten. Frauen, Kunst und Exil. Koblenz 2005.

Hansen-Schaberg, Inge / Müller, Ulrike (Hrsg.): „Ethik der Erinnerung“ in der Praxis. Zur Vermittlung von Verfolgungs- und Exilerfahrungen. Wuppertal 2005.

Hansen-Schaberg, Inge / Hilzinger, Sonja / Knapp, Gabriele / Feustel, Adriane (Hrsg.): Familiengeschichte(n). Erfahrungen und Verarbeitung von Exil und Verfolgung im Leben der Töchter. Wuppertal 2006.

Hansen-Schaberg, Inge, Kublitz-Kramer, Maria, Niethammer, Ortrun, Wall, Renate (Hrsg.): Das Politische wird persönlich. Familiengeschichte(n) II. Wuppertal 2007.

Zwischenwelt 9: Frauen im Exil. Hrsg. im Auftrag der Theodor Kramer Gesellschaft von Siglinde Bolbecher unter Mitarbeit von Beate Schmeichel-Falkenberg. Wien / Klagenfurt 2007.

Schriftenreihe „Frauen und Exil“, edition text+kritik

Obwohl die Exilforschung seit drei Jahrzehnten einen beachtlichen Erkenntnisgewinn zu verzeichnen hat, wird die geschlechterdifferenzierende Perspektive in den Untersuchungen nur als ein Aspekt unter vielen berücksichtigt. Um auf die dadurch entstehenden Forschungslücken aufmerksam zu machen, richtet sich der Fokus der neuen Schriftenreihe "Frauen und Exil", die von Inge Hansen- Schaberg herausgegeben wird, auf den weiblichen Lebens- und Arbeitszusammenhang.

 

Bd. 1: Goetzinger, Germaine / Hansen-Schaberg, Inge (Hrsg.): „Bretterwelten“. Frauen auf, vor und hinter der Bühne. München 2008.

Der Band befasst sich mit dem Thema "Bretterwelten" und damit unter vielfältigen Aspekten mit den Frauen auf, vor und hinter der Bühne, insbesondere mit den musizierenden und darstellenden Künstlerinnen auf ihrem Weg zum Bühnenerfolg, ihren Karrierebrüchen während der NS-Herrschaft und unter den Bedingungen von Verfolgung und Exil.

Weiter Lesen!

 

Bd. 2: Adriane Feustel, Inge Hansen-Schaberg und Gabriele Knapp (Hrsg.): Die Vertreibung des Sozialen. München 2009

Der vorliegende Band befasst sich mit der Thematik der »Vertreibung des Sozialen«. Der Schwerpunkt liegt zum einen auf den Konzepten und Projekten, die (oftmals jüdische) Frauen, z. B. Alice Salomon und Siddy Wronsky, im Bereich der Pädagogik/ Psychologie und der Sozialen Arbeit bis 1933 entwickelt haben.

Weiter Lesen!


Bd.3: Hiltrud Häntzschel und Inge Hansen-Schaberg (Hrsg.): Politik – Parteiarbeit – Pazifismus in der Emigration. Frauen handeln. München 2010

Der Band befasst sich mit den Folgen des gewaltsamen Abbruchs der politischen und sozialen Emanzipationsprozesse im Jahre 1933 und mit der damit notwendig gewordenen Neudefinition von »politischem Handeln« von Frauen unter den veränderten, nicht selten lebensbedrohenden Bedingungen von Verfolgung und Exil. Daraus ergeben sich Fragen nach ihren Motiven, nach den verbliebenen Handlungsspielräumen, den unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern, schließlich nach den vielfältigen politischen Aktionen selbst, nach ihren Erfolgen und ihrem Scheitern.

Die Publikation des Bandes wurde durch einen Druckkostenzuschuss der Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt.

Weiter Lesen!

 

Bd.4: Inge Hansen-Schaberg und Hiltrud Häntzschel (Hrsg.): Alma Maters Töchter im Exil. Zur Vertreibung von Wissenschaftlerinnen und Akademikerinnen in der NS-Zeit. München 2011

In diesem Band werden die vielfältigen Aspekte der Qualifizierung und Berufstätigkeit von Akademikerinnen in der Weimarer Republik und in Österreich bis 1938, in den Exilländern, in Nachkriegsdeutschland und -österreich breit aufgefächert und vertieft. In disziplingeschichtlichen und biografischen Untersuchungen wird diskutiert, ob spezifische Ansätze in den jeweiligen Fächern mit der Vertreibung der Wissenschaftlerinnen aus dem deutschsprachigen Wissenschaftsdiskurs verschwanden, ob das Exil den Abbruch der Karrieren oder auch einen Neubeginn bedeutete und welche Folgen die NS-Zeit für die Universitätslandschaft in der Nachkriegszeit im Allgemeinen und für die Disziplinen im Einzelnen, nicht zuletzt für die Studierenden und für die berufliche Emanzipation von Frauen hatte.

Weiter Lesen!

Rezension


Bd.5: Inge Hansen-Schaberg, Wolfgang Thöner und Adriane Feustel (Hrsg.): Entfernt: Frauen des Bauhauses während der NS-Zeit - Verfolgung und Exil. München 2012

Der Band befasst sich mit Frauen, die am Bauhaus studiert und gearbeitet haben. In der NS-Zeit erfuhren viele von ihnen Diffamierung und Verfolgung, weil sie zu Jüdinnen deklariert wurden und/oder politisch oppositionell waren und/oder in ihrer Kreativität und Expressivität als "entartet" galten. Die Beiträge des Sammelbandes weisen auf Lücken in der Rezeption hin, indem sie die Lebensgeschichten von Frauen in den Fokus rücken, die in der Malerei, Grafik, Bildhauerei, Bühnenarbeit, Fotografie, Weberei, Keramikwerkstatt, Architektur, Möbel- und Spielzeugherstellung etc. Darstellungs- und Experimentierfelder sahen und lebenslang unter dem Einfluss des Bauhauses arbeiteten oder sich von ihm emanzipierten.

Weiter Lesen!

Bd. 6: Hiltrud Häntzschel, Sylvia Asmus, Germaine Goetzinger, Inge Hansen-Schaberg (Hrsg.): Auf unsicherem Terrain. Briefeschreiben im Exil. München 2013.

Die Vielzahl von Korrespondenzen, die in diesem Band analysiert werden, die immer wieder anders gearteten Bedingungen von Schreibakt und Leseakt, die unterschiedlichen Lebenssituationen von Schreibenden wie Empfangenen, zeigen doch ein Gemeinsames: Exilbriefe sind Inszenierungen, sie sind nie zu lesen als Eins-zu-Eins-Gespräch, in dem sich das Gesagte mit  dem Gemeinten deckt. Immer schreiben Strategien des Beruhigens, des Schönredens der Situation oder – im umgekehrten Fall – der rhetorischen Ausmalung der Notlage, des Täuschens der Zensurbehörden mit. Vielfältige geschlechtsspezifische Differenzen in der Handhabung dieser Strategien, im Inhaltlichen wie im Stilistischen werden in den Beiträgen ausgemacht.

Weiter Lesen!