Gesellschaft für Exilforschung

Vorstellung

Die Gesellschaft für Exilforschung e.V. wurde im April 1984 gegründet, um die komplexe Problematik des Exils aus den deutschsprachigen Gebieten Mitteleuropas nach dem Januar 1933 interdisziplinär und unter geschlechterdifferenzierender Perspektive aufzuarbeiten. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, die Leistungen der Exilierten und der Remigranten auf den Gebieten der Wissenschaften, der Kultur, der Künste und der Politik zu vermitteln und den Dialog zwischen Betroffenen, nachfolgenden Generationen, Interessierten und Wissenschaftlern zu fördern. Neuere Blickpunkte sind die Erforschung des Exils einheimischer Bewohner aus den vom NS-Reich besetzten Ländern und die Auseinandersetzung mit Asyl- und Wanderungsbewegungen unserer Zeit. Als Kommunikationsmittel dienen die Jahrestagungen der GfE und der innerhalb dieser konstituierten Arbeitsgemeinschaft “Frauen im Exil” im Frühjahr bzw. im Herbst und die Publikationen Exilforschung - Ein internationales Jahrbuch und Frauen und Exil sowie ein zweimal jährlich zusammengestellter Neuer Nachrichtenbrief, der ab Nr. 33 (Juni/Juli 2009) nur noch auf der Website www.exilforschung.de veröffentlicht wird und herunterzuladen ist.

Introduction (The above text in English)

The Gesellschaft für Exilforschung e.V. (GfE) was founded in April 1984. Its objectives are to carry out research – from an interdisciplinary point of view as well as from the perspective of gender studies – on the complex issues arising from the forced emigration from the German-speaking countries of Central Europe after January 1933. The GfE aims to convey the achievements of the exiles in the fields of the sciences and humanities, in culture, the arts, and politics, and to promote the dialogue between the people directly affected, succeeding generations, those with an interest in exile studies, and academic researchers. More recently, the GfE has turned its focus of attention to the exile of inhabitants of countries occupied by the Nazis and to the issue of the present-day movements of migrants and asylum seekers. Means of communication are the annual meetings, held in the spring and the autumn respectively, of the GfE and its special study group ‘Frauen im Exil’ (‘Women in Exile’), its publications Exilforschung – Ein internationales Jahrbuch and Frauen und Exil, as well as its Neuer Nachrichtenbrief, which appears twice yearly and which from its issue no. 33 (June/July 2009) onwards will only be available for downloading at www.exilforschung.de.

Prof. Dr. Inge Hansen-Schaberg, 1. Vorsitzende / President