TAGUNGEN

 

Auf dieser Seite finden Sie Call for Papers, Tagungsprogramme und - berichte.

 

Exil im Krieg (1939-1945) (Arbeitstitel)

Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung e.V. und der Arbeitsgemeinschaft "Frauen im Exil" in Kooperation mit dem Erich Maria Remarque-Friedenszentrum vom 27. bis 29. März 2015 in Osnabrück

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"Schleppen", schleusen, helfen. Flucht zwischen Rettung und Ausbeutung

Symposium der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung vom 13. bis 15. Oktober 2014 in Wien

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Exil. Asyl. Diaspora. Zur Rolle der Schweiz im 20. Jahrhundert.

Vernetzungstagung an der Universität Bern / Schweiz vom 26. bis 28. Februar 2015, veranstaltet von Kristina Schulz (Universität Bern) und Joachim Schlör (University of Southampton)  //  Call for Papers bis  01. November 2014

Die deutschsprachige Exilforschung ist in den 1970er Jahren entstanden und hat sich in Deutschland und Österreich mit Bibliotheken, Forschungsstellen, Lehrstühlen, Fachgesellschaften und Zeitschriften etabliert. Sie stellt sich neuerdings auch den Herausforderungen einer zeitlich, methodisch und räumlich erweiterten Exil- und Migrationsgeschichte. Exile Studies gehören – z.T. in Form von „studies of displacement “ oder „refugee studies“ – auch zu den Studien- und Forschungsprogrammen englischsprachiger Universitäten und haben insgesamt Nachhall in vielen Ländern gefunden, die zwischen 1933 und 1945 Flüchtlinge des nationalsozialistischen Deutschlands aufgenommen haben.

Die Schweiz stellt eine Ausnahme dar. Obwohl einzelne Forscherinnen und Forscher zur Geschichte des Exils gearbeitet haben (und aktuell arbeiten) und obwohl die Archivlandschaft eine ausgezeichnete Voraussetzung für eine umfassende Betrachtung von Exil und Asyl aus Schweizer Perspektive bieten, bleibt die Exilforschung hier fragmentiert. Im Umfeld und in der Forschungskonjunktur der Bergier-Kommission sind zwar seit den späten 1990er Jahren grundlegende Untersuchungen zum Umgang der Schweiz mit Flüchtlingen in der Zwischenkriegszeit und im Zweiten Weltkrieg entstanden, diese konnten aber bislang nicht in eine umfassende Geschichte des politischen Asyls in der Schweiz integriert werden. Die Fragmentierung gilt in noch stärkerem Masse für Forschungen zum politischen Asyl nach 1945. Es gelingt der neueren sozial-, politik- und rechtswissenschaftlichen Migrationsforschung kaum noch, die historische Dimension von Exil und Asyl einzubeziehen und einen Bogen über das gesamte „Zeitalter der Extreme“ (Hobsbawm) zu schlagen.

Die Tagung beabsichtigt, laufende Arbeiten zu Exil und Asyl im 20. Jahrhundert mit dem Ziel der Vernetzung und der Synergienbildung vorzustellen.  //  Call for Papers bis 01. November 2014


Die Zerstörung der Arbeiterkultur durch Faschismus und Nationalsozialismus

Internationale Tagung der Theodor Kramer Gesellschaft am 14. und 15. November 2014 in Wien

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LION FEUCHTWANGER AND JUDAISM

Seventh biennial conference of the International Feuchtwanger Society (IFS) at the University of Southern California on 17-19 September 2014 in Los Angeles, California  //  Call for Papers by 31 December 2014


Bilderbuch-Heimkehr? Remigration im Kontext

Symposion des Instituts für Germanistik an der Universität Wien und der Wienbibliothek im Rathaus vom 19. bis 21. Februar 2015

Der Kritiker und Schriftsteller Hans Weigel bezeichnete seine Rückkehr aus dem Schweizer Exil nach Österreich im Herbst 1945 als „Bilderbuch-Heimkehr“. Ihm gelang es, rasch im Kulturbe­trieb (wieder) Fuß zu fassen. Weigel war eine Ausnahme, was den frühen Zeitpunkt seiner Rückkehr, seinen Erfolg und auch seine Haltung, Hiergebliebene und Zurückgekehrte seien „quitt“, betrifft. Grundsätzlich wurde nämlich immer wieder festgehalten, dass Rückkehrende in den Nach­kriegsgesellschaften Österreichs und Deutschlands sich weder willkommen fühlten, noch willkommen waren. Nur sehr vereinzelt wurden Vertriebene offiziell durch die Nachkriegs­regierungen zur Rückkehr eingeladen. Wenn sie sich doch entschieden zu kommen, sahen sich Remigrantinnen und Remigranten nicht nur Zerstörung und Mangel gegenüber, sondern auch verschiedensten Partialinteressen innerhalb des ökonomischen, politischen und strukturellen Wiederaufbaus. In einem durch den aufkommenden Ost-West-Konflikt auch ideologisch zunehmend aufgeladenen Feld nahmen Vorbehalte gegeneinander nicht ab.

Das Symposion stellt die Rückkehr von Exilantinnen und Exilanten im Nachkriegsösterreich in Bezug auf ihrer soziales, ökonomisches, mediales und politisches Umfeld sowie ihren Nieder­schlag in Kultur und Wissenschaft in den Mittelpunkt, will aber auch den Blick auf die Remigra­tion im sich teilenden und geteilten Deutschland der Jahrzehnte nach 1945 lenken.

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TAGUNGSBERICHT online Kometen des Geldes. Ökonomie und Exil

Jahrestagung der Gesellschaft für Exilforschung e.V. vom 28. bis 30. März 2014 im Literaturhaus Wien

Tagungsbericht

TAGUNGSBERICHT online Doktoranden-Workshop Wien 2014

Im Vorfeld der Jahrestagung 2014 der Gesellschaft für Exilforschung e.V. fand am 27. und 28. März 2014 im Literaturhaus Wien ein Doktoranden-Workshop statt. Junge Kolleginnen und Kollegen wurden dazu eingeladen, ihre Dissertationsprojekte zum Thema „Exil“ vorzustellen.

Bericht