TAGUNGEN

 

Auf dieser Seite finden Sie Call for Papers, Tagungsprogramme und - berichte.

 

Fährten. Mensch-Tier-Verhältnisse in Reflexionen des Exils

Jahrestagung 2020 der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus Wien und der Gesellschaft der Freunde der Österreichischen Exilbibliothek vom 22. bis 24. Oktober 2020 im Literaturhaus Wien

Seit einigen Jahren befragen interdisziplinäre Studien das überlieferte dichotome Mensch-Tier-Verhältnis. Dabei wird zum Beispiel versucht, durch eine sogenannte Anthrozoologie die Lehre vom Menschen und die der Tiere aus dem bekannten Dualismus zu lösen und in einem relationalen Modell neu zu denken. Wichtige Anregungen kommen aus der Richtung der Human-Animal-Studies, etwa dem an der Universität Kassel angesiedelten Schwerpunkt „Tier-Mensch-Gesellschaft“ oder dem an der Goethe-Universität Frankfurt situierten Netzwerk der Cultural and Literary Animal Studies. All diese Forschungsschwerpunkte versuchen unterschiedliche Aspekte des Mensch-Tier-Verhältnisses in Gesellschaft und Kulturgeschichte interdisziplinär produktiv zu machen.

Die Fragestellungen und Ergebnisse dieser aktuellen Debatten könnte und sollte die Exilforschung aufnehmen. Auch die Geschichte von ExilantInnen steht konkret oder metaphorisch in Verbindung mit „dem Tier“ bzw. den Tieren und macht sich auf vielen Ebenen der Lebenswirklichkeit oder der künstlerischen Verarbeitung der Exilsituation bemerkbar.

Call for Papers bis 15. Dezember 2019

 


„Was heißt hier Haltung? Bauhaus und Moderne im Nationalsozialismus, in der Emigration bzw. im Exil und im geteilten Deutschland“

Internationales Symposion des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung am 29. und 30. November 2019 in der Berlinischen Galerie, Berlin

100 Jahre nach Gründung des historischen Bauhaus zeigen sich der Optimismus und der experimentelle Geist, der den Wohnungsbau und die Wohnungsbaupolitik der Weimarer Republik prägten, durch Gewinnmaximierung und neoliberal geprägte Stadtplanung ersetzt. Angesichts des immer stärker anwachsenden Problems “bezahlbarer Wohnungen” blicken gerade auch Politiker sehnsuchtsvoll auf das Bauhaus und identifizieren mit ihm eine heute so sehr vermisste “soziale Haltung”.

Das Symposion setzt hier an. Es thematisiert Bauhaus und Moderne im Spannungsfeld von Politik und Wirtschaft. Es fragt, wie die mit dem Bauhaus und der Moderne identifizierte „soziale Haltung“ und ihre emanzipatorischen, gesellschaftsgestaltenden und -verändernden Impulse in der Weimarer Republik wirksam wurden und wie sie sich nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten in der Tätigkeit von Bauhäuslern und Architekten des Neuen Bauens im Kontext unterschiedlicher politischer Systeme und Gesellschaftsformationen niedergeschlagen und transformiert haben.

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“Environments of Exile: Refugees, Nature, and Representations”

Biennial Conference of the North American Society for Exile Studies, September 18-20, 2020 at Queen’s University in Kingston/Ontario

Forced migration always takes place within specific cultural, social, and political environments, but also within specific natural environments: natural disasters and conservation efforts trigger migration. At the same time, escape also takes place in nature – for example, when people hide in forests, flee across unguarded ‘green’ borders, or cannot reach safety behind oceans or mountains. Migration brings people into different climates they are not familiar with. These considerations affect survival in different ways because specific knowledge about nature and the environment influences flight and exile too: both about the conditions of survival in nature during flight (shelter, food, health) and also the possibilities of arrival and integration during exile, for example through specific knowledge about nature in agriculture, mining, or forestry. Consequently, exiles and refugees had an impact on the environment if their knowledge about nature was not ignored or subdued. Furthermore, natural spaces, especially at borders, were places of resistance to persecution and oppression; here, nature became a political space where knowledge circulation took place, and relief was organized. Finally, exile and environment are also related to the transformation or conservation of identity. These processes can be reconstructed, for example, in memories as well as in artistic representations about environments of exile.

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TAGUNGSBERICHT online „Exil(e) und Widerstand“

Jahrestagung 2019 der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung, der Theodor Kramer Gesellschaft und dem Axel Springer-Lehrstuhl für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder vom 20. bis 22. Juni 2019 in Frankfurt(Oder)  //  Weiter Lesen!


BERICHT online Doktorand/innen-Workshop

Doktorand/innen-Workshop  im Zusammenhang mit der Jahrestagung 2019 der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung, der Theodor Kramer Gesellschaft und dem Axel Springer-Lehrstuhl für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder am 20. Juni 2019 in Frankfurt (Oder)  //  Weiter Lesen!