TAGUNGEN

 

Auf dieser Seite finden Sie Call for Papers, Tagungsprogramme und - berichte.

 

Vor Ort: Erinnerung, Exil, Migration

Jahrestagung 2021 der Gesellschaft für Exilforschung in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München vom 2. bis 4. September 2021 in München

Die 1984 gegründete Gesellschaft für Exilforschung e.V. bündelt Forschungen, die Umstände der Flucht sowie Lebens-, Arbeits- und Integrationsbedingungen von Emigrierten wie auch Möglichkeiten der Remigration rekonstruieren.

Hatte die Jahrestagung 2018 Archive und Museen in den Mittelpunkt gerückt, so beschäftigt sich die Jahrestagung 2021 mit einer vielfältigen Topologie des Erinnerns, genauer gesagt: mit Orten des Exils und der Migration und ihrem Verhältnis zu Erinnerungskulturen. Durchgeführt in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München richtet sich der Blick auf eine vielfältige Topographie des Erinnerns und die Rolle von Orten im kollektiven Gedächtnis. Die Tagung ist interdisziplinär ausgerichtet und möchte den Austausch zwischen der Exilforschung und anderen Forschungsrichtungen anregen, die sich mit (erzwungener) Migration und Flucht befassen. Insofern thematisiert sie auch Exilerfahrungen jenseits des Exils und der Massenflucht in der Zeit des Nationalsozialismus.

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Doktorand*innen-Workshop

Doktorand*innen-Workshop im Zusammenhang mit der Jahrestagung 2021 der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München am 02. September 2021 in München

Das deutschsprachige Exil, dessen Erforschung mittlerweile auf eine langjährige Geschichte zurückblicken kann, gerät in den letzten Jahren vor allem aus einer interdisziplinären Perspektive (kultur-) wissenschaftlicher Theorien über Erinnerungskulturen, kulturelle Identitäten sowie Migrations- und Transferbeziehungen in regionalen, nationalen und transnationalen Räumen erneut ins Blickfeld wissenschaftlichen Interesses. Aktuelle wissenschaftliche Beiträge formulieren neue Fragen an die Quellen – im Kontext interkultureller oder interreligiöser Dialoge, der Darstellungen zu jüdischer Kultur und Geschichte, zur Gender- und Queernessforschung oder zur Kultur, Geschichte, Kunst und Literatur der Nachkriegszeit und der Gegenwart.

Call for Papers bis 31. Mai 2021


Vom Exil erzählen. Deutsch-französischer Austausch zur deutschsprachigen Literatur, zum Kino und zum Comic im 21. Jahrhundert

Tagung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler an der École normale supérieure Paris am 21. und 22. Mai 2021 mit finanzieller Unterstützung des DAAD

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Environments of Exile: Refugees, Nature, and Representations

Biennial Conference of the North American Society for Exile Studies at Queen’s University in Kingston/Ontario, postponed to September 23-25, 2021

Forced migration always takes place within specific cultural, social, and political environments, but also within specific natural environments: natural disasters and conservation efforts trigger migration. At the same time, escape also takes place in nature – for example, when people hide in forests, flee across unguarded ‘green’ borders, or cannot reach safety behind oceans or mountains. Migration brings people into different climates they are not familiar with. These considerations affect survival in different ways because specific knowledge about nature and the environment influences flight and exile too: both about the conditions of survival in nature during flight (shelter, food, health) and also the possibilities of arrival and integration during exile, for example through specific knowledge about nature in agriculture, mining, or forestry. Consequently, exiles and refugees had an impact on the environment if their knowledge about nature was not ignored or subdued. Furthermore, natural spaces, especially at borders, were places of resistance to persecution and oppression; here, nature became a political space where knowledge circulation took place, and relief was organized. Finally, exile and environment are also related to the transformation or conservation of identity. These processes can be reconstructed, for example, in memories as well as in artistic representations about environments of exile.

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TAGUNGSBERICHT online „Fährten. Mensch-Tier-Verhältnisse in Reflexionen des Exils“

Jahrestagung 2020 der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus Wien und der Gesellschaft der Freunde der Österreichischen Exilbibliothek vom 22. bis 24. Oktober 2020 im Literaturhaus Wien (virtuell)  //  Weiter Lesen!

 

BERICHT online Doktorand_innen-Workshop

Doktorand_innen-Workshop  im Zusammenhang mit der Jahrestagung 2020 der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus Wien und der Gesellschaft der Freunde der Österreichischen Exilbibliothek am 22. Oktober 2020 im Literaturhaus Wien (virtuell) //  Weiter Lesen!