Vorstand, Beirat und Geschäftsstelle der Gesellschaft für Exilforschung

 

VORSTAND:

 

Hansen

1. Vorsitzende: Dr. phil. Inge Hansen-Schaberg

Apl. Professorin an der Technischen Universität Berlin für das Fach „Erziehungswissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Historischen Pädagogik“; Arbeitsschwerpunkte sind: Pädagogik im 20. Jahrhundert; Mädchenbildung und Koedukation; pädagogische Biografien; Kindheit, Jugend und Schule im Exil. Sie war von 2001 bis August 2013 Leiterin  der Arbeitsgemeinschaft „Frauen im Exil“ in der Gesellschaft für Exilforschung e.V. und von 2005 bis Februar 2013 Stellvertretende Vorsitzende der GfE; Herausgeberin der Reihe „Frauen und Exil“, in der sie auch regelmäßig publiziert, und Herausgeberin der sechsbändigen Ausgabe „Reformpädagogische Schulkonzepte (aktualisierte Auflage 2012).

 

 


2. Vorsitzende:
Prof. Dr. Kerstin Schoor

Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Inhaberin der Axel Springer-Stiftungsprofessur für deutsch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte, Exil und Migration an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder); Leiterin des überfakultären Forschungsinstituts Viadrina Center B/ORDERS IN MOTION an der EUV; Mitglied im Direktorium des Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg; Forschungsschwerpunkte u.a. im Bereich: deutschsprachiger Literatur des Exils, kultureller Interaktionen und ästhetischer Grenzverschiebungen in der Literatur im Kontext von Diaspora, Exil und Migration, deutsch-jüdischer Literatur im deutschsprachigen, europäischen und außereuropäischen Raum vom ausgehenden 18. bis zum 21. Jahrhundert.

 

Strickhausen

Schatzmeisterin: Dr. phil. Waltraud Strickhausen

Lehrerin für Deutsch und Englisch am Wiedtal-Gymnasium in Neustadt (Wied) / Rheinland-Pfalz.
Arbeitsschwerpunkte sind Forschungen zur Exil- und Holocaust-Literatur sowie zur Geschichte der Marburger Germanistik im "Dritten Reich".

 

 

 

 

 

BEIRAT:

 

GEWÄHLTE MITGLIEDER

Dr. Sylvia Asmus hat Germanistik, Kunstgeschichte, Kunstpädagogik in Frankfurt a. M. und Bibliothekswissenschaft in Berlin studiert. Seit 1994 ist sie in der Deutschen Nationalbibliothek tätig, 2006 stellvertretende Leiterin und seit Mai 2011 Leiterin des Deutschen Exilarchivs 1933-1945. Veröffentlichungen und Ausstellungen zum Arbeitsschwerpunkt deutschsprachiges Exil und Deutsches Exilarchiv 1933-1945.

Dr. Andrea Hammel, PhD, ist Lecturer in German am Department of European Languages der Aberystwyth University, Aberystwyth/Ceredigion, Großbritannien. Sie studierte englische, deutsche und vergleichende Literatur und Soziologie an den Universitäten Essex und Sussex. 2010 erhielt sie Forschungsgelder von der Claims Conference, New York, dem Arts & Humanities Research Council Networking Scheme und der British Academy für ihre Studien über „History and Memory of the Kindertransport 1938/39“ bzw. „The Commemoration of the Kindertransport 1938/39“ sowie „Holocaust Writing and Translation“; Mitgestalterin der Online Database of British Archival Resources Relating to German-speaking Refugees, 1933-1950.

Prof. Dr. Kristina Schulz ist seit 2018 Professorin für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Neuchâtel/Schweiz. Sie hat an den Universitäten Strasbourg, Freiburg/Br., Bielefeld und in Paris (EHESS) Geschichte, Germanistik und Romanistik studiert. Förderungsprofessorin des Schweizerischen Nationalfonds an der Universität Bern (2009-2015), danach Dozentin für Migrationsgeschichte (2025-2018); 2018 professeur invitée Université de Paris 2 - Panthéon Assas; Forschungsschwerpunkte sind Exil- und Migrationsforschung, Soziale Bewegungen, Historische Soziologie, Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft, Geschlechterforschung mit Fokus auf die Nachkriegszeit; Einschlägig zum Thema: Kristina Schulz, „Die Schweiz und die literarischen Flüchtlinge (1933-1945), Berlin 2012; Schulz, Kristina/Von Bernsdorff, Wiebke/Klapdor, Heike (Hg.), Grenzüberschreitungen. Migrantinnen und Migranten als Akteure im 20. Jahrhundert, München 2019.

Dr. Ursula Seeber hat Germanistik in Innsbruck und Wien studiert. Ab 1984 ist sie Mitarbeiterin der Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur in Wien, 1993 bis 2016 Leiterin der Österreichischen Exilbibliothek im Literaturhaus in Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen, Ausstellungen und Editionen zu ihren Arbeitsschwerpunkten österreichische Literatur der Gegenwart und Exilliteratur.

 

STÄNDIGE MITGLIEDER

Die Herausgeber des Jahrbuchs für Exilforschung:

 

Prof. Dr. Doerte Bischoff lehrt am Institut für Germanistik der Universität Hamburg und leitet dort die Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur. Sie forscht zu Literatur, die historische und aktuelle Exile und Migrationsphänomene reflektiert sowie zu deutsch-jüdischer Literatur, Transnationalität, materieller Kultur in der Literatur sowie Gender und Rhetorik. Publikationen u.a.: Literatur und Exil. Neue Perspektiven (Mit-Hg.), Berlin 2013; Exil – Literatur – Judentum (Hg.), München 2016.

Prof. Dr. Bettina Bannasch lehrt Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Augsburg. Forschungsschwerpunkte sind: deutschsprachig-jüdische Literatur seit der Haskala, Exil- und Holocaustliteratur, literatur- und kulturwissenschaftliche Erinnerungsforschung, Bild-Text-Beziehungen von der frühneuzeitlichen Emblematik bis zur aktuellen Kinder- und Jugendliteratur, Gattungstheorie, deutschsprachige Literatur Osteuropas. Veröffentlichungen (Auswahl): Handbuch der deutschsprachigen Exilliteratur. Von Heinrich Heine bis Herta Müller. Berlin/Boston: de Gruyter 2013. 653 S. (Zus. mit Gerhild Rochus); Exil und Shoah (Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch, Bd. 34). München: edition text + kritik 2016. 407 S. (Zus. mit Helga Schreckenberger, Alan E. Steinweis); Darstellung, Vermittlung, Aneignung – Zur gegenwärtigen Reflexion des Holocaust. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2017. 528 S. (Zus. m. Hans-Joachim Hahn).

Prof. Dr. Burcu Dogramaci lehrt am Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München mit einem Schwerpunkt auf der Kunst des 20. Jhr. und der Gegenwart. Sie forscht zu Exil und Migration, Fotografie, Mode, Architektur und Skulptur. Publikationen u.a.: Heimat. Eine künstlerische Spurensuche, Köln: Böhlau 2016; Fotografieren und Forschen. Wissenschaftliche Expeditionen mit der Kamera im türkischen Exil nach 1933, Marburg: Jonas 2013.

Prof. Dr. Lutz Winckler ( bis 2019) hat Germanistik und Geschichte in Tübingen, Lausanne und Berlin studiert und war bis 2006 Professor für Germanistik an der Universität Poitiers. Zahlreiche Veröffentlichungen zu seinen Forschungsschwerpunkten Literatursoziologie und Exilliteratur.

 

Die Redakteurin des NeuenNachrichtenBriefs:


Dr. Katja B. Zaich
hat Germanistik, Romanistik und Lexikographie in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden studiert. Sie forscht zum Theater-, Musiktheater- und Filmexil in den Niederlanden und hat dazu Aufsätze und Bücher publiziert. Als freiberuflich arbeitende Wissenschaftlerin hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, auf unterschiedliche Weise den Niederländern die deutsche Sprache und Kultur näher zu bringen.

 

Die Herausgeber des Yearbook of the Research Centre for German and Austrian Exile Studies:

Dr. Andrea Hammel (gewähltes Beiratsmitglied: siehe oben)

Dr. Anthony Grenville (bis 2019) hat Germanistik und Romanistik an der Universität Oxford studiert und an den Universitäten Reading, Bristol und Westminster unterrichtet. Mit zahlreichen Publikationen und als Chefredakteur des AJR Journal, Zeitschrift der Association of Jewish Refugees, hat er wesentlich zur Erforschung der Geschichte des deutsch-jüdischen Exils in Großbritannien beigetragen. 2010 ist sein Buch "Jewish Refugees from Germany and Austria in Britain,1933-1970" erschienen, die erste wissenschaftliche Untersuchung auf diesem Gebiet. Mitglied des Research Centre for German and Austrian Exile Studies, London, seit deren Gründung 1995.

 

GESCHÄFTSSTELLE:

Diplom-Kauffrau Elisabeth Groh-Lenz ist Geschäftsführerin der Gesellschaft für Exilforschung e.V.. Sie hat Betriebswirtschaftslehre an der Universität des Saarlandes studiert. Nach ihrer Tätigkeit für eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat sie freiberuflich für verschiedene Unternehmen gearbeitet.